Museum für Stadtgeschichte
Johann Georg Rudolphi
Ferdinand von Fürstenberg, Förderer Rudolphis, 1669
Johann Georg Rudolphi wurde 1633 in Brakel bei Höxter geboren. Der bedeutende Maler des westfälischen Barocks studierte von 1649 an in Paderborn an der Universität der Jesuiten. Neben seiner in der heimischen Region hoch geschätzten Produktion als Maler war Rudolphi auch als Zeichner von Kupferstichentwürfen tätig. Einen großen Gönner hatte der Maler im Paderborner Bischof Ferdinand von Fürstenberg. Der Bischof stellte Rudolphi in seiner Residenz Schloß Neuhaus als Hofmaler ein. Dort wurde dem Künstler sogar ein eigenes Atelier zugewiesen und eingerichtet.
Seine Gemälde und Zeichnungen sind zum überwiegenden Teil im religiösen oder allegorischen Bereich angesiedelt, weil der Künstler von den Wünschen seiner Auftraggeber abhängig war. Deutlich vom flämischen Barock und besonders von Peter Paul Rubens inspiriert, ist über Rudolphis künstlerische Ausbildung kaum etwas überliefert. Von den Werken Rudolphis sind die 28 Kupferstiche aus den Monumenta Paderbornensa hervorzuheben. In diesem Werk war es dem Künstler durch hohe Genauigkeit gelungen, einen der Realität entsprechenden Eindruck der verschiedenen Orte und Städte im Hochstift Paderborn zu vermitteln.
Seine Gemälde und Zeichnungen sind zum überwiegenden Teil im religiösen oder allegorischen Bereich angesiedelt, weil der Künstler von den Wünschen seiner Auftraggeber abhängig war. Deutlich vom flämischen Barock und besonders von Peter Paul Rubens inspiriert, ist über Rudolphis künstlerische Ausbildung kaum etwas überliefert. Von den Werken Rudolphis sind die 28 Kupferstiche aus den Monumenta Paderbornensa hervorzuheben. In diesem Werk war es dem Künstler durch hohe Genauigkeit gelungen, einen der Realität entsprechenden Eindruck der verschiedenen Orte und Städte im Hochstift Paderborn zu vermitteln.
