Rubrikillustration
Kultur & Kunst

Erzbischöfliches Diözesanmuseum

Erzbischöfliches Diözesanmuseum
Markt 17
33098 Paderborn

Sonderausstellung - "Franziskus - Licht aus Assisi"

Franziskus
Franziskus

9. Dezember 2011 bis 6. Mai 2012

Öffnungszeiten Diözesanmuseum
10.00 bis 18.00 Uhr - montags geschlossen
jeden ersten Mittwoch im Monat bis 20.00 Uhr
am 24.12., 25.12., 31.12. geschlossen

Öffnungszeiten Franziskanerkloster,
Westernstraße 19
Tel. +49 5251 20190
Di. bis Sa. 10.00 bis 12.00 Uhr und 14.30 bis 17.30 Uhr
So. 14.30 bis 17.30 Uhr
Mo. geschlossen
am 24.12., 25.12., 31.12. geschlossen

Eintrittspreise pro Person
Kein Eintrittskartenverkauf im Franziskanerkloster

regulär 7,00 €
für Ermäßigungsberechtigte 5,00 €
für Gruppenteilnehmer ab 8 Personen 5,00 €
für Schulklassen inklusive Führung 4,00 €

Preise für Führungen
90 Minuten 50,00 €
120 Minuten 60,00 €
Teilnahme an öffentlicher Führung 3,00 €
Führungen in Englisch, Französisch, Polnisch zzgl. 15,00 €

Erzbischöfliches Diözesanmuseum Paderborn
Großbildansicht Diözesanmuseum

Telefon (05251) 125-1400 und 125-1403
Fax (05251) 125-1495
E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
Internet: www.dioezesanmuseum-paderborn.de

 

Das Diözesanmuseum am Dom wurde nach Plänen von Prof. Gottfried Böhm, Köln, in den Jahren 1968-75 errichtet. Das Museum beherbergt eine umfangreiche Sammlung sakraler Kunst des 10. bis 20. Jahrhunderts, die zu den bedeutendsten ihrer Art in Deutschland zählt und Kunstwerke von Weltgeltung besitzt. Die Sammlung umfaßt ca. 6.000 Exponate, von denen etwa 1.000 in den von 1991-93 völlig neu gestalteten Schauräumen gezeigt werden.

Von herausragender Bedeutung ist die Madonna des Paderborner Bischofs Imad (1051/1058), eine der ältesten Darstellungen der thronenden Madonna in der abendländischen Kunst. Die beachtenswerte Skulpturensammlung umfasst neben mittelalterlichen Bildwerken auch hervorragende Beispiele westfälischer Barockskulptur wie den Libori-Festaltar von 1736 aus dem Paderborner Dom. In der Schatzkammer des Museums, die sich in den mittelalterlichen Gewölben des ehemaligen Bischofspalastes befindet, werden liturgische Geräte, Reliquiare und andere bedeutende Werke kirchlicher Schatzkunst präsentiert. Besondere Erwähnung verdienen die beiden Tragaltäre des Rogerus von Helmarshausen aus dem frühen 12. Jahrhundert - Meisterwerke romanischer Goldschmiedekunst - und der vergoldete Silberschrein des hl. Dom- und Bistumspatrons Liborius von 1625/27. Kostbar für den liturgischen Gebrauch bestimmte Textilien, Gemälde auf Holz und Leinwand, Bronzegerät, illuminierte Handschriften und ein reicher Fundus an religiöser Volkskunst runden den Bestand ab.

Das Museum veranstaltet Wechselausstellungen zu wichtigen Themen aus allen Bereichen christlicher Kunst und Kultur. Daneben bietet es ein reichhaltiges museumspädagogisches Programm (Führungen, Kurse, Vorträge), um Zugänge zu dieser heute oft fremd anmutenden Welt zu eröffnen.